{"id":107,"date":"2008-06-07T17:41:19","date_gmt":"2008-06-07T15:41:19","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturundgeschlecht.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/?p=107"},"modified":"2015-08-12T13:58:25","modified_gmt":"2015-08-12T11:58:25","slug":"ausgabe-3-juni-2008","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturundgeschlecht.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/?p=107","title":{"rendered":"Ausgabe #3  (Juni 2008)"},"content":{"rendered":"<h4><span style=\"color: #000000;\">Zu dieser Ausgabe<br \/>\n&#8222;Was hilft mir das am Morgen beim ersten Blick in den Spiegel.&#8220; Das Politische in Marlene Streeruwitz\u2019 Wunschzeit<\/span> <span style=\"color: #808080;\">Tim Niklas Christmann<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Zwischen weiblicher und m\u00e4nnlicher Identit\u00e4t. Zum Selbstbild George Sands in ihren Briefen<\/span> <span style=\"color: #808080;\">Heike Jaskolka<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Diebin. Zur Konstitution einer Figur um 1900<\/span> <span style=\"color: #808080;\">Sabine Schneider<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> &#8222;Mit einer Zeitung gegen das fresss\u00fcchtige Patriarchat zu k\u00e4mpfen ist eine Form der Tat&#8220; Die Hamburger Frauenzeitung<\/span> <span style=\"color: #808080;\">Julia Figdor<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Vergemeinschaftung der arabischen &#8222;Nation&#8220; durch Satellitenfernsehen? Die Bedeutung der Al Jazeera Moderatorinnen<\/span> <span style=\"color: #808080;\">Schirin Salem<\/span><\/h4>\n<p><!--more--><\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><a href=\"https:\/\/kulturundgeschlecht.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Editorial-3.pdf\" target=\"_blank\">Zu dieser Ausgabe<\/a><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><a href=\"https:\/\/kulturundgeschlecht.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Christmann.pdf\" target=\"_blank\">&#8222;Was hilft mir das am Morgen beim ersten Blick in den Spiegel.&#8220; Das Politische in Marlene Streeruwitz\u2019 Wunschzeit<\/a><\/h3>\n<h4><span style=\"color: #808080;\">Tim Niklas Christmann<\/span><\/h4>\n<p><span class=\"Stil57 Stil64\" style=\"color: #808080;\"> In meiner Arbeit besch\u00e4ftige ich mich mit Marlene Streeruwitz\u2019 H\u00f6rst\u00fcck aus dem Jahr 2005. Auf inhaltlicher und technisch-formaler Ebene ist <em>Wunschzeit.<\/em> ein \u00fcberraschendes, unkonventionelles, ein ungewohntes H\u00f6rspiel. Es unternimmt den Versuch, sich einem anderen Sprechen zu \u00f6ffnen, einem weiblichen Sprechen, und sich von patriarchalen Strukturen frei zu machen. In diesem Versuch arbeitet ein genuin politischer Gestus. Es geht in ihrer Arbeit um Wahrnehmung und Wahrnehmbarkeit. Es geht um Freiheit und Befreiung. Es geht um Handeln. Ver\u00e4nderung. Selbst-Erkenntnis. Selbst-Verantwortung. Selbst-Bewusst-Sein.<\/span><\/p>\n<h3><a href=\"https:\/\/kulturundgeschlecht.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Jaskolka_Artikel.pdf\" target=\"_blank\">Zwischen weiblicher und m\u00e4nnlicher Identit\u00e4t. Zum Selbstbild George Sands in ihren Briefen<\/a><\/h3>\n<h4><span style=\"color: #808080;\">Heike Jaskolka<\/span><\/h4>\n<p><span style=\"color: #808080;\">&#8222;Aber was f\u00fcr eine Vorstellung haben Sie denn von den Frauen, Sie, die Sie vom dritten Geschlecht sind?&#8220;, schrieb Gustave Flaubert im Jahre 1868 an George Sand. Nicht nur das Antwortschreiben sondern die gesamte Korrespondenz der Schriftstellerin gibt Aufschluss \u00fcber ihr Frauenbild und offenbart gleichsam, wie sie sich selbst wahrnahm und wahrgenommen werden wollte. Die von Flaubert deklarierte Zuordnung zum &#8222;dritten Geschlecht&#8220; evoziert dabei die Frage nach Sands eigener Verortung innerhalb der Geschlechtsidentit\u00e4ten. Verstand sie sich selbst als &#8222;homme-femme&#8220;, als hermaphroditisches Wesen?<\/span><\/p>\n<h3><a href=\"https:\/\/kulturundgeschlecht.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Schneider_Diebin.pdf\" target=\"_blank\">Die Diebin. Zur Konstitution einer Figur um 1900<\/a><\/h3>\n<h4><span style=\"color: #808080;\">Sabine Schneider<\/span><\/h4>\n<p><span style=\"color: #808080;\">Das Thema dieses Aufsatzes \u201aDie Diebin. Zur Konstitution einer Figur um 1900\u2019 ist die im kriminologischen Diskurs um 1900 erschaffene Figur der \u201aDiebin\u2019. Der Aufsatz nimmt mit der \u201aWarenhausdiebin\u2019 die Verkn\u00fcpfung von Geschlecht, Klasse und Devianz in den Blick. Zwei Fragen sind zentral. Worauf zielt der Diskurs? Welche Funktion erf\u00fcllt die \u201aDiebin\u2019? Die Methode, mit der eine Ann\u00e4herung an die \u201aDiebin\u2019 erfolgt, ist eine historische Diskursanalyse wie sie Achim Landwehr in Anlehnung an Michel Foucault vorschl\u00e4gt.<\/span><\/p>\n<h3><a href=\"https:\/\/kulturundgeschlecht.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Figdor_Zeitung.pdf\" target=\"_blank\">&#8222;Mit einer Zeitung gegen das fresss\u00fcchtige Patriarchat zu k\u00e4mpfen ist eine Form der Tat&#8220; Die Hamburger Frauenzeitung<\/a><\/h3>\n<h4><span style=\"color: #808080;\">Julia Figdor<\/span><\/h4>\n<p><span style=\"color: #808080;\">Feministische Zeitschriften sind ein marginalisierter Gegenstand im Bereich der medien- und kommunikationswissenschaftlichen Forschung sowie der sozialen Bewegungsforschung. Zumeist werden sie in diesen Diskursen unter dem Begriff \u201aGegen\u00f6ffentlichkeit\u2019 thematisiert. Diese Reduzierung vernachl\u00e4ssigt jedoch die f\u00fcr die feministische Bewegung konstitutive Funktion der vielf\u00e4ltigen Zeitschriftenproduktion. Feministischen Zeitschriften sind in die selbstreflexive Praxis der Frauenbewegung eingebunden und in die Kritik tradierter Konzepte von Gemeinschaft, \u00d6ffentlichkeit und Identit\u00e4t, gleichwohl sie auf diese gleichzeitig rekurrieren und diese (neu) konstituieren m\u00fcssen. Der Artikel besch\u00e4ftigt sich mit der These, dass die lokalen feministischen Zeitschriften eine Schnittstelle f\u00fcr die Ver\u00e4nderung der Ebenen von Gemeinschaft, \u00d6ffentlichkeit und Identit\u00e4t in der feministischen Bewegung darstellen und dass sich diese Ver\u00e4nderung, in Anlehnung an Manuel Castells, als Wandel von einer Widerstandsidentit\u00e4t in eine Projektidentit\u00e4t beschreiben l\u00e4sst. Diese These wird anhand einer inhaltsanalytischen Untersuchung der Hamburger Frauenzeitung gepr\u00fcft.<\/span><\/p>\n<h3><a href=\"https:\/\/kulturundgeschlecht.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Salem_Aljazeera.pdf\" target=\"_blank\">Vergemeinschaftung der arabischen &#8222;Nation&#8220; durch Satellitenfernsehen? Die Bedeutung der Al Jazeera Moderatorinnen<\/a><\/h3>\n<h4><span style=\"color: #808080;\">Schirin Salem<\/span><\/h4>\n<p><span style=\"color: #808080;\">Der Artikel befasst sich mit Vergemeinschaftung in der arabischen Welt und geht der Frage nach, ob diese durch eine Art \u00fcbergreifend identit\u00e4tsstiftendes Nationalgef\u00fchl vermittelt wird. Ausgehend von einer Kombination diverser Theorien (u.a. von Fatima Mernissi, Benedict Anderson und Silke Wenk) wird \u2013 analog zu weiblichen Allegorien der westlichen Welt, wie etwa der Germania \u2013 nach aktuell pr\u00e4senten Nationsrepr\u00e4sentantinnen der arabischen Welt gefragt. Dabei wird die Br\u00fccke zu den Frauenbildern innerhalb der gegenw\u00e4rtig wahrscheinlichsten Repr\u00e4sentationsplattform von Nation geschlagen: den Massenmedien, hier der Sender Al Jazeera. Daraus ergibt sich folgende Leitfrage f\u00fcr den Verlauf des Artikels: K\u00f6nnte Gemeinschaft in arabischen Medien durch Al Jazeeras \u201aFrontfrauen\u2019 repr\u00e4sentiert werden?<\/span><\/p>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_107 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_107')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_107').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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