{"id":116,"date":"2009-04-07T19:48:11","date_gmt":"2009-04-07T17:48:11","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturundgeschlecht.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/?p=116"},"modified":"2015-08-12T13:58:53","modified_gmt":"2015-08-12T11:58:53","slug":"116","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturundgeschlecht.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/?p=116","title":{"rendered":"Ausgabe #4  (April 2009)"},"content":{"rendered":"<h4><span style=\"color: #000000;\">Zu dieser Ausgabe<br \/>\nGeschichten in Spielen &#8211; Spielen mit Geschichten<\/span> <span style=\"color: #808080;\">Amelie Wachner<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Dancing King of Queens: Sitcom, Geschlecht und Betrachter<\/span> <span style=\"color: #808080;\">Herbert Schwaab<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Den visuellen Rahmen deuten<\/span> <span style=\"color: #808080;\">Angela Koch<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Wi(e)der den K\u00f6rper sprechen!?<\/span> <span style=\"color: #808080;\">Natascha Frankenberg<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Der selbst gemachte Mann. Marlene Streeruwitz&#8216; Kreuzungen.<\/span> <span style=\"color: #808080;\">Tim Niklas Christmann<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die \u00d6ffentlichkeit des Krebses. Ein Forschungsprospekt<\/span> <span style=\"color: #808080;\">Katja Sabisch<\/span><\/h4>\n<p><!--more--><\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><a href=\"https:\/\/kulturundgeschlecht.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Editorial-4.pdf\" target=\"_blank\">Zu dieser Ausgabe<\/a><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><a href=\"https:\/\/kulturundgeschlecht.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Wachner_Fanfiction.pdf\" target=\"_blank\">Geschichten in Spielen &#8211; Spielen mit Geschichten<\/a><\/h3>\n<h4><span style=\"color: #808080;\">Amelie Wachner<\/span><\/h4>\n<p><span class=\"Stil64\"><span style=\"color: #808080;\"> Fanfiction ist ein von der Medienwissenschaft bisher weniger beachtetes Ph\u00e4nomen der Fankultur, obwohl durch das Internet in zunehmendem Ma\u00dfe AmateurInnen eigene Geschichten zu bereits vorhandenen Medien ver\u00f6ffentlichen. Dieser Essay m\u00f6chte zu einer systematischen, umfassenden inhaltlichen Analyse dieser Geschichten anregen. Dazu wird im Folgenden anhand einiger exemplarischer Texte gezeigt, wie sich in Fanfiction zum Online-Rollenspiel <em>World of Warcraft <\/em>charakteristische Elemente von Computerspielen niederschlagen, die eine medienspezifische Analyse erforderlich machen.<\/span> <\/span><\/p>\n<h3><a href=\"https:\/\/kulturundgeschlecht.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Schwaab_King.pdf\" target=\"_blank\">Dancing King of Queens: Sitcom, Geschlecht und Betrachter<\/a><\/h3>\n<h4><span style=\"color: #808080;\">Herbert Schwaab<\/span><\/h4>\n<p><span class=\"Stil64\" style=\"color: #808080;\"> Dieser Beitrag sieht die amerikanische Sitcom <em>King of Queens<\/em> (1998-2007) als einen gew\u00f6hnlichen Fernsehtext an, der nicht nur auf sehr komplexe Weise \u00fcber den Betrachter des Fernsehens nachdenkt, sondern auch eine \u00e4sthetische Option einer positiv bestimmten Kindlichkeit der Fernsehrezeption vorf\u00fchrt. Diese von der Filmphilosophie Stanley Cavells hergeleitete Option formuliert einen Kontrast zu der Neigung des Fernsehens, seinen Zuschauer entweder negativ als kindlichen, unm\u00fcndigen Zuschauer zu kennzeichnen, oder in Serien wie<em> Lost<\/em> und <em>Sex and the City<\/em> einen erwachsenen Zuschauer zu konstruieren, die mit der Verleugnung der Fernsehkultur und dessen M\u00f6glichkeiten einhergeht. <\/span><\/p>\n<h3><a href=\"https:\/\/kulturundgeschlecht.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Koch_Bilderpolitik.pdf\" target=\"_blank\">Den visuellen Rahmen deuten<\/a><\/h3>\n<h4><span style=\"color: #808080;\">Angela Koch<\/span><\/h4>\n<p><span class=\"Stil64\" style=\"color: #808080;\"> Rezension von Linda Hentschel: <em> Bilderpolitik in Zeiten von Krieg und Terror. Medien, Macht und Geschlechterverh\u00e4ltnisse<\/em> (unter Mitarbeit von Caroline Schubarth), Berlin 2008: b_books.<br \/>\nDer Sammelband <em>Bilderpolitik in Zeiten von Krieg und Terror. Medien, Macht und Geschlechterverh\u00e4ltnisse<\/em>, der 2008 von Linda Hentschel herausgegeben wurde, befasst sich mit den diskursiven und medientheoretischen Verschr\u00e4nkungen von Bild, Gewalt und Geschlecht. Er behandelt diesen Themenkomplex v.a. angesichts der ver\u00e4nderten politischen Ordnungen nach dem einschneidenden Ereignis 9\/11, aber auch im historischen R\u00fcckblick auf Bilderpolitiken in politischen Umbruchsituationen.<\/span><\/p>\n<h3><a href=\"https:\/\/kulturundgeschlecht.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Frankenberg_Koerper.pdf\" target=\"_blank\">Wi(e)der den K\u00f6rper sprechen!?<\/a><\/h3>\n<h4><span style=\"color: #808080;\">Natascha Frankenberg<\/span><\/h4>\n<p><span style=\"color: #808080;\">Mit Hilfe des Begriffs K\u00f6rper werden Fragen aufgeworfen, die die Beziehung von Medien und Geschlecht zu verorten suchen. Dabei verschieben sich Gegenstand und Methode wechselseitig. Der Text selbst will keine Analyse sein, aber doch die Analyse stark machen.<\/span><\/p>\n<h3><a href=\"https:\/\/kulturundgeschlecht.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Christmann_Kreuzungen.pdf\" target=\"_blank\">Der selbst gemachte Mann. Marlene Streeruwitz&#8216; Kreuzungen.<\/a><\/h3>\n<h4><span style=\"color: #808080;\">Tim Niklas Christmann<\/span><\/h4>\n<p><span class=\"Stil64\"><span style=\"color: #808080;\"> Die Autorin Marlene Streeruwitz untersucht in ihrem 2008 erschienenen Roman <em>Kreuzungen<\/em> die im Kontext neoliberaler Herrschafts- und Selbsttechnologien stehende Figur des <em>self-made man<\/em>. Max, der Protagonist des Romans, ist auf dem Weg sein altes Leben Schritt f\u00fcr Schritt abzustreifen wie einen Kokon, um in ein neues Leben einzutreten, welches er erst nach und nach erschaffen muss. Streeruwitz denkt den selbst gemachten Mann, diese Figur der Selbst-Erschaffung mit brutaler Konsequenz durch und beschreibt sie schonungslos in ihrer Anlage und ihren strukturellen Verstrickungen. Letztendlich f\u00fchrt sie mit ihrem Roman die Ausstreichung des &#8222;man&#8220; und die Reduktion auf das &#8222;self-made&#8220; vor.<\/span> <\/span><\/p>\n<h3><a href=\"https:\/\/kulturundgeschlecht.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Sabisch_Oeffentlichkeit.pdf\" target=\"_blank\">Die \u00d6ffentlichkeit des Krebses. Ein Forschungsprospekt<\/a><\/h3>\n<h4><span style=\"color: #808080;\">Katja Sabisch<\/span><\/h4>\n<p><span class=\"Stil64\" style=\"color: #808080;\"> Die Impfung gegen Humane Papillom Viren (HPV) wird seit 2007 von einer Werbekampagne flankiert, die eher auf Jette Joop und Silbermond anstatt auf Information und Aufkl\u00e4rung setzt. Im Zuge dieser Marketingstrategie wurde nicht nur das Verh\u00e4ltnis von Wissenschaft und \u00d6ffentlichkeit, sondern auch der Geschlechterk\u00f6rper neu justiert: M\u00e4dchen werden durch die Verkn\u00fcpfung von Public Health und Pop Kultur zugleich als krank und kokett entworfen \u2013 eine Allianz, die ihresgleichen sucht. Der Artikel greift dieses Spannungsverh\u00e4ltnis auf und stellt m\u00f6gliche Forschungsperspektiven vor.<\/span><\/p>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_116 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_116')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_116').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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