{"id":1201,"date":"2023-07-13T12:21:43","date_gmt":"2023-07-13T10:21:43","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturundgeschlecht.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/?p=1201"},"modified":"2023-07-15T08:18:44","modified_gmt":"2023-07-15T06:18:44","slug":"ausgabe-31-juli-2023","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturundgeschlecht.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/?p=1201","title":{"rendered":"Ausgabe #31 (Juli 2023)"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading has-black-color has-text-color\">Nina Menkes and the Hamburg International Queer Film Festival: A different was of depicting love and affection? <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-cyan-bluish-gray-color\">Mathilde Laure Lehaen<\/mark><br>Let&#8217;s bloom together in the dark &#8211; Das Hamburg International Queer Film Festival und die Dunkelheit als queere Heterotopie <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-cyan-bluish-gray-color\">Mayra Lea Lohse<\/mark><br>Riding Queer Waves &#8211; Experiencing Queer Joy and Queer Crisis <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-cyan-bluish-gray-color\">Konrad Nei\u00dfe und Anna Ben-Shlohmo<\/mark><br>crises come in waves &#8211; and we&#8217;re riding them queer <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-cyan-bluish-gray-color\">Tabea Speder<\/mark><br>Den Bildern ver- oder misstrauen? Queere Erinnerung durch Critical Fabulation in Victoria Linares Villegas&#8216; <em>Lo que se hereda<\/em> <mark style=\"background-color:rgba(0, 0, 0, 0)\" class=\"has-inline-color has-cyan-bluish-gray-color\">Lukas Wierschowski<\/mark><br><\/h4>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-vivid-red-color has-text-color\">Zu dieser Ausgabe<\/h3>\n\n\n\n<p>Brachte die vergangene Ausgabe des <em>onlinejournals kultur &amp; geschlecht<\/em> ein rundes Jubil\u00e4um mit sich, markiert die hier vorliegende <strong>31. Ausgabe<\/strong> einen weiteren Umbruch: das <em>journal <\/em>erscheint heute in seinem 16. Jahr zum letzten Mal am Lehrstuhl f\u00fcr Medien\u00f6ffentlichkeit und Medienakteure unter besonderer Ber\u00fccksichtigung von Gender am Institut f\u00fcr Medienwissenschaft der Ruhr-Universit\u00e4t Bochum. Es wurde dort 2007 von Prof. Dr. Astrid Deuber-Mankowsky gegr\u00fcndet und seither mit verschiedenen Co-Herausgeber_innen, aktuell Dr. Peter Vignold, herausgegeben. Obwohl im juridischen Sinne noch nicht vollj\u00e4hrig, ist das <em>onlinejournal<\/em> schnell erwachsen geworden und bald \u00fcber seinen urspr\u00fcnglichen Zweck, besonders gelungenen Abschlussarbeiten ein Forum zu bieten, hinausgegangen. So ist es im Verlauf von 31 Ausgaben mit insgesamt 175 ver\u00f6ffentlichten Artikeln, zahlreichen Schwerpunkten, Sonderausgaben und Gastbeitr\u00e4gen etablierter Forscher_innen zu einer Institution in der deutschsprachigen Gender\/Medienkulturwissenschaft herangereift. Es soll deshalb auf Wunsch der aktuellen und ehemaligen Herausgeber_innen \u00fcber die Emeritierung von Prof. Dr. Deuber-Mankowsky hinaus an einem neuen Ort und unter einer neuen Herausgeber_innenschaft weiter erscheinen. Das <em>onlinejournal kultur &amp; geschlecht<\/em> verabschiedet sich aus diesem Grund in eine organisatorische Pause, aus der es im n\u00e4chsten Jahr mit einem Generationenwechsel, einem neuen Herausgeber_innenteam und neuer Redaktion zur\u00fcckkehren wird. Dabei steht der Ursprungsgedanke der F\u00f6rderung neuer Stimmen im Diskurs der Geschlechterforschung weiterhin im Vordergrund und soll durch eine weitl\u00e4ufige Vernetzung \u00fcber verschiedene Institute hinweg gest\u00e4rkt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die in dieser Ausgabe enthaltenen Essays sind im Rahmen des Seminars &#8222;Queere \u00c4sthetiken und die Polis\/Politik des Festivals&#8220; entstanden, das im Wintersemester 2022\/23 von Prof. Dr. Astrid Deuber-Mankowsky (RUB), Prof. Dr. Henriette Gunkel (RUB) und Marie-Jahoda Gastprofessorin Prof. Dr. Zethu Matebeni (University of Fort Hare, South Africa) an der Ruhr-Universit\u00e4t Bochum veranstaltet wurde. Im Zentrum des Seminars standen ein gemeinsamer Besuch des 33. <a href=\"https:\/\/www.hiqff.de\/festival\/2022\/programm-2022?locale=de\">Hamburg International Queer Film Festivals<\/a> (18.10.-23.10.2022) sowie die anschlie\u00dfende Reflektion und Diskussion der gesehenen Filme und vor Ort gesammelten Eindr\u00fccke. Die f\u00fcnf ausgew\u00e4hlten Essays in dieser Ausgabe stellen in diesem Sinne eine zeitgen\u00f6ssische Reflektion des \u00fcbergeordneten Seminarthemas anhand aktueller Filme dar, die im Rahmen des 33. HIQFF teilweise uraufgef\u00fchrt wurden.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie viele andere Filmfestivals war auch das HIQFF von den Auswirkungen der Pandemie betroffen, was f\u00fcr queere Communities den Verlust eines wichtigen Raums bedeutete. Mit der Wiederer\u00f6ffnung des Festivals stellen sich damit auch dr\u00e4ngende Fragen, wie mit solchen und zuk\u00fcnftigen Krisen umgegangen werden kann. <strong>Tabea Speder<\/strong> greift diese Fragen in einem <strong>crises come in waves \u2013 and we\u2019re riding them queer<\/strong> betitelten Essay auf, diskutiert, wie queere Filmfestivals in diesen Post-Krisenzeiten der Verletzlichkeit und den Sehns\u00fcchten ihrer Communitys begegnen und bringt den Pandiemiefilm <em>Tr\u00eas Tigres Tristes<\/em> (Brasilien 2022 R: Gustavo Vinagre), mit dem das HQIFF er\u00f6ffnete, hierzu in einen direkten Zusammenhang. <strong>Konrad Nei\u00dfe<\/strong> und <strong>Anna Ben-Shlomo<\/strong> n\u00e4hern sich diesem Problemkomplex aus entgegengesetzter Richtung und setzten ihren Fokus auf Fragen der Vermittlung von <em>Queer Joy<\/em>. In <strong>Riding queer waves \u2013 experiencing Queer Joy and Queer Crisis<\/strong> interessiert sie vor allem der an queere Filmfestivals gestellte Anspruch, <em>Queer Joy<\/em> zu vermitteln, ohne dabei heteronormative Narrative zu reproduzieren.<\/p>\n\n\n\n<p>In ihrem englischsprachigen Essay <strong>Nina Menkes and the Hamburg International Queer Film Festival: A different way of depicting love and affection?<\/strong> diskutiert <strong>Mathilde Laure Lehaen<\/strong> Fragen nach Bildgestaltung und Blickarchitekturen in <em>Les Meilleures<\/em> (Frankreich 2021, Marion Desseigne-Ravel) und <em>Uma paci\u00eancia selvagem me trauxe at\u00e9 aqui<\/em> (Brasilien 2021, \u00c9rica Sarmet). Vor dem Hintergrund von Nina Menkes&#8216; Dokumentarfilm <em>Brainwashed: Sex-Camera-Power <\/em>(D 2022), der sich mit <em>shot design<\/em> als gegenderter und im Mainstream-Film regelm\u00e4\u00dfig misogyner Praxis auseinandersetzt, fragt Lehaen, ob queerer Film den in der Bildgestaltung erscheinenden patriarchalen Strukturen etwas entgegenzusetzen wei\u00df. Der queere Blick, den sie in beiden untersuchten Filmen identifiziert, zeigt alternative Wege auf, Filme zu machen, aber auch, sie anzusehen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Les Meilleures <\/em>spielt ebenfalls eine Rolle im Essay von <strong>Mayra Lea Lohse<\/strong>, hier jedoch unter dem Aspekt der &#8222;Dunkelheit als Ort des Aufbl\u00fchens&#8220;. In <strong>Let\u2019s bloom together in the dark \u2013 Das Hamburg International Queer Film Festival und die Dunkelheit als queere Heterotopie <\/strong>untersucht Lohse Dunkelheit als verbindendes stilistisches Element in so unterschiedlichen Produktionen wie<em>Les Meilleures, Baba<\/em> (Vereinigtes K\u00f6nigreich 2021, R: Adam Ali, Sam Arbor), <em>This Is Not Me<\/em> (Iran 2022, R: Saeed Gholipour) und <em>Tyt\u00f6t tyt\u00f6t tyt\u00f6t<\/em> (Finnland 2022, R: Alli Haapasalo). Dunkelheit erm\u00f6gliche den Protagonist:innen dieser Filme die Realisierung queerer Lebensentw\u00fcrfe und Begehren, doch im Kontext des Festivals stellt sich auch die Frage, welche Rolle der verdunkelte Kinosaal in diesem Gef\u00fcge spielt.<\/p>\n\n\n\n<p>In <strong>Den Bildern ver- oder misstrauen? Queere Erinnerung durch Critical Fabulation in Victoria Linares Villegas\u2019 <em>Lo que se hereda<\/em> (2022)<\/strong> setzt sich <strong>Lukas Wierschowski<\/strong> intensiv mit den vom Film aufgeworfenen Fragen queerer Geschichtlichkeiten und Erinnerungspolitiken auseinander. Linares Villegas begibt sich in ihrem Film auf die Suche nach Spuren des Regisseurs Oscar Torres, der Teil ihrer eigenen Familiengeschichte ist, aber aus dieser aufgrund seiner Homosexualit\u00e4t verdr\u00e4ngt wurde. Hierbei interessieren Wierschowski vor allem der Umgang der Filmemacherin mit Fotografien, aber auch das vom Film betriebene Herausstellen der Unm\u00f6glichkeit von Repr\u00e4sentation einer Vergangenheit, von der kaum Spuren existieren, hier in Anlehnung an Saidiya Hartman als &#8222;critical fabulation&#8220; verstanden.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir danken allen Mitarbeiter_innen, Autor_innen und vor allem den Dozierenden, die uns auf die au\u00dfergew\u00f6hnlichen Arbeiten ihrer Studierenden hingewiesen und damit geholfen haben, das <em>onlinejournal kultur &amp; geschlecht<\/em> zu dem zu machen, was es werden durfte. Wir w\u00fcnschen eine angeregte Lekt\u00fcre und freuen uns sehr auf das Wiedererscheinen des <em>journals <\/em>in einer neuen, ver\u00e4nderten und verj\u00fcngten Form. Das neue Herausgeber_innenteam wird Sie so bald als m\u00f6glich \u00fcber das Datum informieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Astrid Deuber-Mankowsky und Peter Vignold<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"block-c04cb623-6577-4aff-9a4e-88e33991f513\"><br><a href=\"https:\/\/kulturundgeschlecht.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/HIQFF_Mathilde-Laure-Lehaen-final.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Nina Menkes and the Hamburg International Queer Film Festival: A different was of depicting love and affection? <\/a><\/h2>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"block-c04cb623-6577-4aff-9a4e-88e33991f513\">Mathilde Laure Lehaen<br><\/h4>\n\n\n\n<p>The aim of this paper is to examine some productions showed at the Hamburg International Queer film festival 2022 under the light of Nina Menkes\u2019 film\/talk <em>Brainwashed: sex, camera, power<\/em> (USA 2022, D: Nina Menkes), also part of the festival, and particularly her \u201clist\u201d of items that she uses to prove that shot design is a gendered practice. Can we find those framing elements in queer films too? Are those settings challenged by the non-adherence of the characters to heteronormativity and the binaries associated with it? A long feature and a short film, both focusing on lesbian experience, were chosen as corpus. The queer gaze present in both those production, through narrative and formative elements, showcase that an alternative way of looking at and making movies is possible.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"block-c04cb623-6577-4aff-9a4e-88e33991f513\"><a href=\"https:\/\/kulturundgeschlecht.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Lohse_Lets-bloom-together-final.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Let&#8217;s bloom together in the dark &#8211; Das Hamburg International Queer Film Festival und die Dunkelheit als queere Heterotopie<\/a> <\/h2>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"block-c04cb623-6577-4aff-9a4e-88e33991f513\">Mayra Lea Lohse<\/h4>\n\n\n\n<p>Die Dunkelheit als Ort des Aufbl\u00fchens \u2013 ein zun\u00e4chst paradoxer Gedanke. Nedjma, Saman, Emma, Brittania und weitere Charaktere der Filme, die auf dem Hamburg International Queer Film Festival gezeigten wurden, erlebten allerdings genau das: Die Dunkelheit erm\u00f6glichte es ihnen ihr queeres Leben und Begehren auszuleben. In der Dunkelheit bl\u00fchten sie auf. Der Artikel diskutiert, inwieweit Dunkelheit als Queere Heterotopie verstanden werden kann und welche Rolle der Ort Kino in diesem Zusammenhang spielt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"block-c04cb623-6577-4aff-9a4e-88e33991f513\"><a href=\"https:\/\/kulturundgeschlecht.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Shlohmo-Neisse_Queer-Joy-and-Queer-Crisis-final.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Riding Queer Waves &#8211; Experiencing Queer Joy and Queer Crisis<\/a> <\/h2>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"block-c04cb623-6577-4aff-9a4e-88e33991f513\">Konrad Nei\u00dfe und Anna Ben-Shlohmo<\/h4>\n\n\n\n<p>Nach einigen Tagen auf dem Hamburg International Queer Film Festival wurde in unserer Gruppe immer wieder die Frage laut: \u201eWo ist \u201aQueer Joy\u2018? Der Begriff der \u201aQueer Joy\u2018 wirft dabei auch Fragen nach der Wichtigkeit von queerer Freude auf und wie diese filmisch vermittelt werden kann. Mithilfe von Queertheoretiker*innen wie Lisa Duggan und Jos\u00e9 Esteban Munoz sollen im folgenden Essay diese Fragen anhand einiger Filmbeispiele des Hamburg International Queer Film Festivals gekl\u00e4rt werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"block-c04cb623-6577-4aff-9a4e-88e33991f513\"><a href=\"https:\/\/kulturundgeschlecht.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Speder-riding-queer-waves-final.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">crises come in waves &#8211; and we&#8217;re riding them queer<\/a> <\/h2>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"block-c04cb623-6577-4aff-9a4e-88e33991f513\">Tabea Speder<\/h4>\n\n\n\n<p>Nach den vergangenen Jahren der Covid-19 Pandemie und den drastischen Ver\u00e4nderungen des gesellschaftlichen Lebens \u00f6ffnen nun endlich auch die letzten Festivals ihre Tore f\u00fcr ein Wiedersehen ihrer Communitys \u2013 so auch das 33. Hamburg International Queer Film Festival. Doch nicht nur das Publikum hat sich ver\u00e4ndert, auch Filmfestivals m\u00fcssen ihre Rolle in aktuellen und zuk\u00fcnftigen Krisen noch finden. Diese Ausgangslage veranlasste einige Studierende, die das 33. Hamburg International Queer Film Festival besucht hatten, in essayistischer Form \u00fcber die Strukturiertheit queerer Communitys und queerer Zuk\u00fcnfte nachzudenken. <strong>Konrad Nei\u00dfe<\/strong> und <strong>Anna Ben-Shlomo<\/strong> widmen sich in <strong>\u201eRiding queer waves \u2013 experiencing <em>Queer Joy<\/em> and <em>Queer Crisis<\/em>\u201c<\/strong> vor allem dem Anspruch an queere Filmfestivals Queer Joy zu vermitteln, ohne dabei heteronormative Narrative zu reproduzieren. <strong>Tabea Speder<\/strong> untersucht in ihrem Essay <strong>\u201ecrises come in waves \u2013 and we\u2019re riding them queer\u201d<\/strong> hingegen, wie queere Filmfestivals in diesen Post-Krisenzeiten der Verletzlichkeit und den Sehns\u00fcchten ihrer Communitys begegnen und was wir vom dystopischen Er\u00f6ffnungsfilm <em>Tr\u00eas Tigres Tristes<\/em> (2022) des Regisseurs Gustavo Vinagre \u00fcber queere Krisenbew\u00e4ltigung lernen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"block-c04cb623-6577-4aff-9a4e-88e33991f513\"><a href=\"https:\/\/kulturundgeschlecht.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Wierschowski_Queer-Filmfestival_done.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Den Bildern ver- oder misstrauen? Queere Erinnerung durch Critical Fabulation in Victoria Linares Villegas&#8216; <em>Lo que se hereda<\/em><\/a> <\/h2>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\" id=\"block-c04cb623-6577-4aff-9a4e-88e33991f513\">Lukas Wierschowski<\/h4>\n\n\n\n<p>Wie kann an etwas erinnert werden, wovon es kaum Bilder gibt? Vor dieser Frage steht Victoria Linares Villegas in ihrem Film <em>Lo Que Se Hereda<\/em>, als sie den wenigen verbliebenen Spuren von Oscar Torres nachgeht. Oscar Torres war ein Regisseur in den 50er und 60er Jahren, homosexuell und Teil ihrer Familie, doch wurde er aus der Familiengeschichte verdr\u00e4ngt und ist in Vergessenheit geraten. W\u00e4hrend im kontempor\u00e4ren queeren Kino eine Bewusstwerdung der eigenen queeren Geschichtlichkeit und die Koexistenz mehrerer queerer Generationen zu konstatieren ist, steht Linares Villegas hier vor einer Leerstelle. Aus ihrer Suche nach Bildern von Oscar wird eine Suche danach, wie gesucht und dargestellt werden kann.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/kulturundgeschlecht.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Vite_Utena_.pdf\" target=\"_blank\"><\/a><\/h2>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_1201 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_1201')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_1201').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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