{"id":39,"date":"2007-06-25T17:51:17","date_gmt":"2007-06-25T15:51:17","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturundgeschlecht.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/?p=39"},"modified":"2015-08-12T13:58:01","modified_gmt":"2015-08-12T11:58:01","slug":"ausgabe-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturundgeschlecht.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/?p=39","title":{"rendered":"Ausgabe #1  (Juni 2007)"},"content":{"rendered":"<h4><span style=\"color: #000000;\">Zu dieser Ausgabe<br \/>\nDie Geschlechterdimension von &#8222;Social Software&#8220; am Beispiel von Weblogs<\/span> <span style=\"color: #808080;\">Franka Hesse<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die kommunizierenden R\u00f6hren zwischen Gothic und den Anf\u00e4ngen des Radios &#8211; Welle: Erdball und die Verbindung zum \u00c4therparadigma<\/span> <span style=\"color: #808080;\">Solveig Ottmann<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Die Aggro-Kultur \u2013 Konstruktion von M\u00e4nnlichkeit und Deutsch-Sein in Flers NDW2005<\/span> <span style=\"color: #808080;\">Florian Rosenbauer<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> La femme ,avant la lettre\u2019. Gattungspoetik und Genderdiskurs in der franz\u00f6sischen Aufkl\u00e4rung<\/span> <span style=\"color: #808080;\">Hendrik Schlieper<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Vision revisited. Foucault und das Sichtbare<\/span> <span style=\"color: #808080;\">Sebastian Scholz<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Was mache ich eigentlich hier!? Mediale Erfahrungen der Fremde<\/span> <span style=\"color: #808080;\">Nina Selig<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Taktiken der m\u00e4nnlichen Scham. \u00dcber Dieter Roths Tr\u00e4nen<\/span> <span style=\"color: #808080;\">Geraldine Spiekermann<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Konstruktion und Repr\u00e4sentation von Geschlecht und Rasse in Masters of the Universe<\/span> <span style=\"color: #808080;\">Daniel Winter<\/span><\/h4>\n<p><!--more--><\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><a href=\"https:\/\/kulturundgeschlecht.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Editorial-1.pdf\" target=\"_blank\">Zu dieser Ausgabe<\/a><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><a href=\"https:\/\/kulturundgeschlecht.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Hesse_Beitrag.pdf\" target=\"_blank\">Die Geschlechterdimension von &#8222;Social Software&#8220; am Beispiel von Weblogs<\/a><\/h3>\n<h4><span style=\"color: #808080;\">Franka Hesse<\/span><\/h4>\n<p><span style=\"color: #808080;\">Weblogs, landl\u00e4ufig auch als Internet-Tageb\u00fccher bezeichnete, h\u00e4ufig aktualisierte Webseiten haben als neue Form der Publikation im Netz in den letzten Jahren eine rasante Ausbreitung erfahren. In einem Projekt an der Ruhr-Universit\u00e4t Bochum wurde die Geschlechterdimension von Weblogs analysiert. Ausgehend von der Erhebung der Struktur der bundesdeutschen Blogosph\u00e4re wurden Inhalte von Weblogs hinsichtlich ihrer Implikationen f\u00fcr die Schaffung neuer \u00d6ffentlichkeiten im Internet und die politische Beteiligung von Frauen untersucht.<\/span><\/p>\n<h3><a href=\"https:\/\/kulturundgeschlecht.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Ottmann_Beitrag.pdf\" target=\"_blank\">Die kommunizierenden R\u00f6hren zwischen Gothic und den Anf\u00e4ngen des Radios &#8211; Welle: Erdball und die Verbindung zum \u00c4therparadigma<\/a><\/h3>\n<h4>Solveig Ottmann<\/h4>\n<p><span style=\"color: #808080;\">Anliegen des Artikels ist es, die enge Verbundenheit der (Gothic-) Musikband Welle: Erdball zur elektrisch-physikalischen Entstehungsgeschichte der radiophonen Technologie zu untersuchen. Dabei gilt es auch die metaphysische, ins Okkulte reichende Dimension einzubeziehen, die das Medium Radio von Beginn an begleitet hat und exemplarisch am \u00c4therparadigma untersucht wird.<\/span><\/p>\n<h3><a href=\"https:\/\/kulturundgeschlecht.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Rosenbauer_Beitrag.pdf\" target=\"_blank\">Die Aggro-Kultur \u2013 Konstruktion von M\u00e4nnlichkeit und Deutsch-Sein in Flers NDW2005<\/a><\/h3>\n<h4>Florian Rosenbauer<\/h4>\n<p><span style=\"color: #808080;\">Als der Berliner Rapmusiker Fler im Jahr 2005 sein Musikvideo NDW2005 ver\u00f6ffentlicht, geht ein Aufschrei moralischer Emp\u00f6rung durch die Medien. Die Rede ist von Nazi-Rap und Fascho-\u00c4sthetik und davon, ob Deutsch-Sein \u00fcberhaupt artikuliert werden darf, und wenn ja, wie. Anlass genug, sich dem Medientext unter medienwissenschaftlichen Gesichtspunkten zu n\u00e4hern.<\/span><\/p>\n<h3><a href=\"https:\/\/kulturundgeschlecht.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Schlieper_Beitrag.pdf\" target=\"_blank\">La femme ,avant la lettre\u2019. Gattungspoetik und Genderdiskurs in der franz\u00f6sischen Aufkl\u00e4rung<\/a><\/h3>\n<h4><span style=\"color: #808080;\">Hendrik Schlieper<\/span><\/h4>\n<p><span style=\"color: #808080;\">Das Verh\u00e4ltnis von Gender und Literatur ist nicht g\u00e4nzlich unproblematisch, wurde die Kategorie des (weiblichen) Geschlechts lange Zeit banalisiert und pejorativ gebraucht. Von Autorinnen verfasste ,Frauenromane\u2019 (um im Bild zu bleiben) wurden als Trivialliteratur abgewertet und aus dem Literaturkanon ausgeschlossen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #808080;\"> Dass die Dinge in der Realit\u00e4t jedoch anders liegen, kann eine genderorientierte Perspektive auf die Literatur der franz\u00f6sischen Aufkl\u00e4rung zeigen: Gender und die Gattung des Romans stehen hier in einer komplexen Interdependenz.<\/span><\/p>\n<h3><a href=\"https:\/\/kulturundgeschlecht.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Scholz_Beitrag.pdf\" target=\"_blank\">Vision revisited. Foucault und das Sichtbare<\/a><\/h3>\n<h4><span style=\"color: #808080;\">Sebastian Scholz<\/span><\/h4>\n<p><span style=\"color: #808080;\">Der Beitrag geht Deleuzes Bemerkung nach, eine Vernachl\u00e4ssigung der Theorie der Sichtbarkeiten bei Foucault verst\u00fcmmle die Vorstellung, die dieser sich von der Geschichte macht, aber auch sein Denken insgesamt. Das Sichtbare ist, ebenso wie das Sagbare, Gegenstand einer &#8222;Arch\u00e4ologie der Gegenwart&#8220;. Analog zur Ordnung der Aussagen k\u00f6nnte also gelten, dass jede historische Formation all das sieht und sichtbar macht, was sie gem\u00e4\u00df ihrer Bedingungen der Sichtbarkeit zu sehen vermag.<\/span><\/p>\n<h3><a href=\"https:\/\/kulturundgeschlecht.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Selig_Beitrag.pdf\" target=\"_blank\">Was mache ich eigentlich hier!? Mediale Erfahrungen der Fremde<\/a><\/h3>\n<h4><span style=\"color: #808080;\">Nina Selig<\/span><\/h4>\n<p><span class=\"Stil64\" style=\"color: #808080;\">In dem Artikel, wird, exemplarisch an der Fotografie, der Frage nachgegangen, inwieweit ein Einfluss von Medien in der Formierung einer bestimmten Sehweise zu erkennen ist. Es wird versucht dies mit der, von Georg Franck so bezeichneten, &#8222;\u00d6konomie der Aufmerksamkeit&#8220; engzuf\u00fchren. Denn [w]ir erleben nicht einfach, was uns die Umwelt oder die Hintergrundt\u00e4tigkeit der Assoziation pr\u00e4sentieren; wir erleben, worauf wir achten beziehungsweise zu achten gelernt haben&#8220; (Franck, 1998, 58). Mit diesem Verst\u00e4ndnis von Selektion wird das Verh\u00e4ltnis zwischen Reisefotografie und den durch sie bedingten Reiserouten untersucht.<\/span><\/p>\n<h3><a href=\"https:\/\/kulturundgeschlecht.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Spiekermann_Beitrag.pdf\" target=\"_blank\">Taktiken der m\u00e4nnlichen Scham. \u00dcber Dieter Roths Tr\u00e4nen<\/a><\/h3>\n<h4><span style=\"color: #808080;\">Geraldine Spiekermann<\/span><\/h4>\n<p><span style=\"color: #808080;\">Das Ver\u00f6ffentlichen ist f\u00fcr den K\u00fcnstler und Schriftsteller Dieter Roth nicht nur ein positiver, sondern auch ein scham- und angstbesetzter Vorgang. In seiner Literatur und seinen Buchobjekten gestattet er zum Teil sehr intime Einblicke. Um sein Innerstes und seine Sentimentalit\u00e4t nicht in aller Bl\u00f6\u00dfe ausliefern zu m\u00fcssen, entwickelt Roth Taktiken im Umgang mit der eigenen Scham, die in diesem Aufsatz vorgestellt werden sollen: \u201aKleine Tr\u00e4nen\u2019 versteckt er in einem Meer von Kleinanzeigen, mit Hieroglyphen verschleiert er den Sinn seiner Worte oder er verwendet F\u00e4kalausdr\u00fccke, die als Abwehr- und Schutzmechanismus begriffen werden m\u00fcssen.<\/span><\/p>\n<h3><a href=\"https:\/\/kulturundgeschlecht.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Winter_Beitrag.pdf\" target=\"_blank\">Konstruktion und Repr\u00e4sentation von Geschlecht und Rasse in Masters of the Universe<\/a><\/h3>\n<h4><span style=\"color: #808080;\">Daniel Winter<\/span><\/h4>\n<p><span style=\"color: #808080;\">In dieser Arbeit werden das Spielzeug und die Zeichentrickserie He-Man and the Masters of the Universe semiotisch analysiert, d.h. nach einer Beschreibung auf denotativer Ebene werden die Charaktere auf einer konnotativen Ebene in Hinblick auf einen westlichen bzw. US-amerikanischen Diskurs analysiert.<\/span><\/p>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_39 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_39')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_39').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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