{"id":49,"date":"2007-11-06T16:11:25","date_gmt":"2007-11-06T15:11:25","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturundgeschlecht.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/?p=49"},"modified":"2015-08-12T13:57:26","modified_gmt":"2015-08-12T11:57:26","slug":"ausgabe-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturundgeschlecht.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/?p=49","title":{"rendered":"Ausgabe #2  (November 2007)"},"content":{"rendered":"<h4><span style=\"color: #000000;\">sunsettings &#8211; millionenfach<\/span> <span style=\"color: #808080;\">Angela Koch<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Von der Graphic Novel zum Film \u2013 Postmoderne und die Repr\u00e4sentation von Gender in Frank Millers Sin City<\/span> <span style=\"color: #808080;\">V\u00e9ronique Vonier<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> J\u00fcrgen Klaukes Self Performance<\/span> <span style=\"color: #808080;\">Sabrina K\u00fchn<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> U Can\u2019t Touch This \u2013 Zur Fortsetzung von Geschlechterdichotomien durch virtuelle Taktilit\u00e4t<\/span> <span style=\"color: #808080;\">Michael Andreas<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"> Rezension: female hiphop. Realness, Roots and Rap Models<\/span> <span style=\"color: #808080;\">Florian Rosenbauer<\/span><\/h4>\n<p><!--more--><\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><a href=\"https:\/\/kulturundgeschlecht.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Koch.pdf\" target=\"_blank\">sunsettings &#8211; millionenfach<\/a><\/h3>\n<h4><span style=\"color: #808080;\">Angela Koch<\/span><\/h4>\n<p><span style=\"color: #808080;\">Der Sonnenuntergang geh\u00f6rt sicherlich zu den meist fotografierten Motiven der Gegenwart. Er gilt als Inbegriff des Natur-Schauspiels. Sein fotografisches Bild tr\u00e4gt zur fortw\u00e4hrenden Inszenierung dieses &#8222;Spiels aus Licht und Schatten&#8220; als Abbild des Unendlichen bei und bleibt doch nichts anderes als Schein. Der Schein aber verweist auf ein Begehren nach dem Anderen, dem Exotischen und dem Abgrund, der sich sowohl im thanatografischen Moment der Fotografie wie des Sonnenuntergangs selbst zeigt. Das fotografische Bild vom Sonnenuntergang ist daher als Supplement zum Heimatbild bzw. zur Heimatpostkarte zu verstehen als Ausdruck und Zeichen der Uneigentlichkeiten des Selbst.<\/span><\/p>\n<h3><a href=\"https:\/\/kulturundgeschlecht.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Vonier.pdf\" target=\"_blank\">Von der Graphic Novel zum Film \u2013 Postmoderne und die Repr\u00e4sentation von Gender in Frank Millers Sin City<\/a><\/h3>\n<h4><span style=\"color: #808080;\">V\u00e9ronique Vonier<\/span><\/h4>\n<p><span style=\"color: #808080;\">Aufgrund ihrer expliziten Darstellung von Gewalt und dem offensichtlichen klischeehaften, stereotypen Verhalten der sowohl m\u00e4nnlichen als auch weiblichen Figuren, sorgte die Leinwandversion von Frank Millers <em>Sin City<\/em> Graphic Novels im Jahr 2005 auf Seiten der Kritiker gleichzeitig f\u00fcr Emp\u00f6rung und Begeisterung. In diesem Zusammenhang untersucht der hier vorzufindende Artikel die Repr\u00e4sentation von Gender in Frank Millers kontrovers diskutiertem Film<em> Sin City<\/em>. Dabei wird von der Annahme ausgegangen, dass es sich bei dieser Comicverfilmung um einen so genannten overtpostmodernen Film (Seidl o.J., 344) handelt, welcher sich durch die demonstrative zur Schau Stellung seiner eigenen K\u00fcnstlichkeit auszeichnet und dessen offensichtlicher, aber auch innovativer Gebrauch digitaler Filmtechnik sowohl die graphischen M\u00f6glichkeiten des Mediums Comic als auch die technischen M\u00f6glichkeiten des Mediums Film offen zelebriert. Dabei wirkt sich der Aspekt der demonstrativen K\u00fcnstlichkeit nicht nur auf die \u00c4sthetik des Films, sondern auch auf die Repr\u00e4sentation von Gender aus. Der vorliegende Artikel vertritt somit die These, dass im konkreten Fall von Frank Millers <em>Sin City<\/em> die postmoderne Art der Verfilmung nicht nur die K\u00fcnstlichkeit der beiden Medien Comic (bzw. Graphic Novel) und Film hervorhebt, sondern auch die K\u00fcnstlichkeit bzw. Konstruiertheit des repr\u00e4sentierten Diskursproduktes Gender (Liebrand 2002, 256) demonstrativ zur Schau stellt.<\/span><\/p>\n<h3><a href=\"https:\/\/kulturundgeschlecht.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Kuehn.pdf\" target=\"_blank\">J\u00fcrgen Klaukes Self Performance<\/a><\/h3>\n<h4><span style=\"color: #808080;\">Sabrina K\u00fchn<\/span><\/h4>\n<p><span style=\"color: #808080;\">Die Fotosequenz <em>Self Performance<\/em> von 1972\/73 ist eine bekannte und viel beachtete Arbeit des Fr\u00fchwerks J\u00fcrgen Klaukes. In dreizehn Einzelfotografien inszeniert der K\u00fcnstler in oft sehr drastischer Weise K\u00f6rper und Geschlecht. Hierzu benutzt er zum Teil Kleidung und Make-up, um Weiblichkeitsmaskeraden zu erzeugen und seine M\u00e4nnlichkeit zu verundeutlichen. Das eigentliche irritierende Moment der Fotografien sind jedoch die zahlreichen Genitalprothesen, die der Geschlechterinszenierung oft groteske Z\u00fcge verleihen. Zum Einsatz kommen kissenf\u00f6rmige Vaginalplastiken oder auch kleine bis riesenhaft vergr\u00f6\u00dferte Stoffh\u00f6rner, die sowohl Phallusassoziationen zulassen, als auch an eine weibliche Brust erinnern.<\/span><\/p>\n<h3><a href=\"https:\/\/kulturundgeschlecht.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Andreas.pdf\" target=\"_blank\">U Can\u2019t Touch This \u2013 Zur Fortsetzung von Geschlechterdichotomien durch virtuelle Taktilit\u00e4t<\/a><\/h3>\n<h4><span style=\"color: #808080;\">Michael Andreas<\/span><\/h4>\n<p><span style=\"color: #808080;\">W\u00e4hrend die Blickstrukturen bildlicher Repr\u00e4sentationen eine visuelle Subjekt\/Objekt-Hierarchie \u2013 zwischen m\u00e4nnlichem &#8222;gaze&#8220; und weiblicher &#8222;to-be-looked-at-ness&#8220; \u2013 herstellen, liefern neueste Interfaces mittlerweile auch taktile Reize. Unter R\u00fcckbezug auf Marshall McLuhans \u00dcberlegungen zum Taktilen als Leitsinn aller elektronischen Bildschirmmedien (1964) und Claudia Benthiens Ausf\u00fchrungen zur historischen Dualit\u00e4t des Tastsinns als m\u00e4nnlich kodiertes, aktives Ber\u00fchren auf der einen Seite, und weiblich kodiertes, passives Ber\u00fchrt-werden auf der anderen (1999) wird anhand zweier Beispiele diskutiert, inwiefern sich die Dualit\u00e4ten von Blick\/Anblick, Subjekt\/Objekt, Mann\/Frau in eine \u00c4ra verl\u00e4ngern, in der Medien nicht nur visuelle Reize, sondern auch taktile Simulationen und Stimulationen bereitstellen. Beginnend mit einer Analyse des Metaphernfeldes von Taktilit\u00e4t im Umfeld elektronischer Medien werden der &#8222;Sinulator&#8220;, eine computergest\u00fctzte Fernsteuerung f\u00fcr Vibratoren, und das syn\u00e4sthetische Videogame &#8222;REZ&#8220; unter den Aspekten von Geschlecht und Repr\u00e4sentation diskutiert.<\/span><\/p>\n<h3><a href=\"https:\/\/kulturundgeschlecht.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/Rosenbauer_Rezension.pdf\" target=\"_blank\">Rezension: female hiphop. Realness, Roots and Rap Models<\/a><\/h3>\n<h4><span style=\"color: #808080;\">Florian Rosenbauer<\/span><\/h4>\n<p><span style=\"color: #808080;\">Michaela W\u00fcnsch und Anjela Schischmanjan sammeln mit <em>female hiphop<\/em> Argumente f\u00fcr eine Abkehr von vermeintlichem Vor-Wissen und Szene-Dogmen im HipHop.<\/span><\/p>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_49 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_49')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_49').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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