{"id":641,"date":"2018-06-23T14:41:47","date_gmt":"2018-06-23T12:41:47","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturundgeschlecht.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/?p=641"},"modified":"2019-11-01T18:43:34","modified_gmt":"2019-11-01T17:43:34","slug":"ausgabe-21","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturundgeschlecht.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/?p=641","title":{"rendered":"Ausgabe #21 (Juni 2018)"},"content":{"rendered":"<h4><span style=\"color: #000000;\">Einleitung: Die&nbsp;\u201ej\u00fcngere Queerfeminist*in\u201c spricht.<span style=\"color: #808080;\"> Jasmin Degeling, Astrid Deuber-Mankowsky, Sarah Horn, Mary Shnayien<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">\u201eQueer\u201c aufs Spiel gesetzt: \u00dcber <em>Bei\u00dfreflexe<\/em>, queere Bewegungsgeschichte und gegenw\u00e4rtige Affektkulturen.<span style=\"color: #808080;\"> Jasmin Degeling, Sarah Horn<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Queerfeminismus. Ideen, Positionen und Aktionen.<\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"color: #808080;\">&nbsp;Laura Chlebos, Silvana Schmidt, Johanna F. Ziemes<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">\u201eIhr glaubt mir nicht.\u201c: ein Ort, viele Realit\u00e4ten.<span style=\"color: #808080;\">&nbsp;Pia Blank, Robin Quader, Charlotte Rohde<br \/>\n<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\">\u201eMoonlight isn\u2019t all about sex \u2013 and it\u2019s all the more queer for it\u201c: Sichtbarkeit und neue \u00e4sthetische Potentiale im gegenw\u00e4rtigen Queer Cinema.<span style=\"color: #808080;\"> Philipp Hanke<\/span><br \/>\n<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\">Die Abschaffung der Netzneutralit\u00e4t, oder: Die Kolonialisierung digitaler R\u00e4ume.<span style=\"color: #808080;\"> Carolin Rolf, Mary Shnayien<\/span><\/span><\/h4>\n<p><!--more--><\/p>\n<hr>\n<h3><span style=\"color: #b12930;\">Zu dieser Ausgabe<\/span><\/h3>\n<p>Die #21 des onlinejournal kultur &amp; geschlecht ist ein queeres Jubil\u00e4um, und eine Sonderausgabe mit einer kollektiven Herausgeber*inschaft: Sie steht ganz im Zeichen der Verbindung von queerem Aktivismus und Queer Theory. Sie reagiert auf aktuelle Diskussionen und zeigt die Vielfalt m\u00f6glicher Formen von queerem Aktivismus, den kritischen Einsatz von &#8222;queer&#8220; sowie dessen methodische und theoretische Produktivit\u00e4t.<\/p>\n<h3><a href=\"https:\/\/kulturundgeschlecht.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Einleitung.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Einleitung: Die \u201ej\u00fcngere Queerfeminist*in\u201c spricht.<\/a><\/h3>\n<h4><span style=\"color: #808080;\">Jasmin Degeling, Astrid Deuber-Mankowsky, Sarah Horn, Mary Shnayien<\/span><\/h4>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><a href=\"https:\/\/kulturundgeschlecht.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Degeling_Horn_Queer-aufs-Spiel-gesetzt.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u201eQueer\u201c aufs Spiel gesetzt: \u00dcber Bei\u00dfreflexe, queere Bewegungsgeschichte und gegenw\u00e4rtige Affektkulturen<\/a><\/h3>\n<h4><span style=\"color: #808080;\">Sarah Horn, Jasmin Degeling<\/span><\/h4>\n<p><span style=\"color: #808080;\">Welche Zukunft hat \u201equeer\u201c? Die j\u00fcngste Debatte um das Potential der Queer Theory im deutschsprachigen Raum, ma\u00dfgeblich angesto\u00dfen durch den Sammelband <em>Beissreflexe<\/em>, erscheint gepr\u00e4gt von einer \u201eKritik an queerem Aktivismus und autorit\u00e4ren Sehns\u00fcchten\u201c, die sich wenig mit queerer Theoriebildung auseinandersetzt, und sich gleichzeitig als anschlussf\u00e4hig an gegenw\u00e4rtige Populismen und antifeministische Ressentiments erweist. Der Artikel geht den Affektpolitiken nach, die in diesen Communities und medialen Gef\u00fcgen aufgerufen werden, und versucht \u00fcber eine entsprechende Situierung der einzelnen Beitr\u00e4ge und ihrer Argumente mittels Queer Theory eine kritische Aufarbeitung der derzeitigen Debatte. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #808080;\"><a href=\"https:\/\/kulturundgeschlecht.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Editorische-Notiz.pdf\">Editorische Notiz<\/a> (Oktober 2019)<\/span><\/p>\n<h3><a href=\"https:\/\/kulturundgeschlecht.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Chlebos_Schmidt_Ziemes_Queerfeminismus.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Queerfeminismus. Ideen, Positionen und Aktionen<\/a><\/h3>\n<h4><span style=\"color: #808080;\">Laura Chlebos, Silvana Schmidt, Johanna F. Ziemes<\/span><\/h4>\n<p><span style=\"color: #808080;\">,Der\u2019 Queerfeminismus ist eine herrschaftskritische Str\u00f6mung des Feminismus, die neue theoretische und aktivistische Impulse setzt. Sie legt einen besondere Wert auf die Validierung unterschiedlicher Identit\u00e4ten. Dies kann als Verlust des politischen Kollektivsubjekts \u201aFrau\u2019 gedeutet werden, welcher zu anspruchsvollen Konflikten f\u00fchrt. In diesem Artikel werden die Kontroverse um dieses Dilemma kurz nachgezeichnet. Au\u00dferdem werden aktivistische lokal verortete Beispiele, von queeren YouTube-Formaten bis hin zu intersektionalen Offline-Events, vorgestellt, welche es produktiv bew\u00e4ltigen.<\/span><\/p>\n<h3><a href=\"https:\/\/kulturundgeschlecht.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Blank_Quader_Rohde_Ihr-glaubt-mir-nicht.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u201eIhr glaubt mir nicht.\u201c: ein Ort, viele Realit\u00e4ten.<\/a><\/h3>\n<h4 class=\"western\"><span style=\"color: #808080;\">Pia Blank, Robin Quader, Charlotte Rohde<\/span><\/h4>\n<p><span style=\"color: #808080;\">Der Dortmunder Norden verzeichnet die Geschichte der Migrationsbewegungen des Ruhrgebiets. Er gilt als sozialer Brennpunkt, und wird daher zum Ziel von Ordnungs- und Biopolitiken, die ihn als \u201ekriminogenen Ort\u201c definieren. Im Gespr\u00e4ch mit zwei Bewohnern der Dortmunder Nordstadt wird der Versuch einer Auseinandersetzung mit dem rassistischen Ausnahmezustand in diesem Stadtteil unternommen: Anhand eines konkreten Anlasses im Oktober 2017, bei welchem linke Proteste gegen als rassistisch kritisierte Polizeikontrollen zu mehreren Verhaftungen f\u00fchrten und eine lokale Debatte ausl\u00f6sten, die seismographisch den zeitgen\u00f6ssischen Diskurs um Sicherheit und Ordnung, Migration und die damit verbundenen Politiken verzeichnete, versucht dieser Artikel die Debatte zu verkn\u00fcpfen mit Erfahrungen des allt\u00e4glichen Erlebens und \u00dcberlebens in der Stadt. Die differenten Perspektiven und Erfahrungen des Alltags erweisen sich dabei als verflochten mit der stadtr\u00e4umlichen und sozialen Segregation. Gerade aufgrund dieser Differenzen stellt sich die Frage, wie die je situierten Erfahrungen solcher gegenw\u00e4rtigen sozialen Realit\u00e4ten zusammengef\u00fchrt, und der strukturellen Unsichtbarkeit dieser entgegengewirkt werden kann.<\/span><\/p>\n<h3><a href=\"https:\/\/kulturundgeschlecht.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Hanke_Moonlight-isnt-all-about-sex.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u201eMoonlight isn\u2019t all about sex \u2013 and it\u2019s all the more queer for it\u201c: Sichtbarkeit und neue \u00e4sthetische Potentiale im gegenw\u00e4rtigen Queer Cinema<\/a><\/h3>\n<h4 class=\"western\"><span style=\"color: #808080;\">Philipp Hanke<\/span><\/h4>\n<p><span style=\"color: #808080;\">Das gegenw\u00e4rtige Queer Cinema wird regelm\u00e4\u00dfig zum Mittelpunkt von Debatten um die Sichtbarkeit von LGBTQI-Figuren und die Repr\u00e4sentation queeren Begehrens. Insbesondere die (fehlende) Darstellung nicht-heterosexueller Sexualit\u00e4t f\u00fchrt Kritiker_innen zu pessimistischen Einsch\u00e4tzungen des Potentials und der Zukunft eines politischen queeren Kinos. Der Aktivismus des New Queer Cinema scheint angesichts gewonnener K\u00e4mpfe und einer fortschreitenden Kommerzialisierung vergessen. Doch eine Revision und genauere Betrachtung des NQC zeigt, dass das \u201aProjekt Queer\u2018 nie immer nur um Repr\u00e4sentation bem\u00fcht war, sondern Identit\u00e4tskonzepte hinterfragte und neue Formen von Begehren denkbar machte &#8211; Ziele, die in Filmen wie etwa Barry Jenkins\u2018 <em>Moonlight<\/em> (2016) durch das Spiel mit \u00c4sthetik und der filmischen Sprache erneut aufscheinen und deutlich machen, dass sich nicht (allein) die Filme \u00e4ndern m\u00fcssen, sondern die Art und Weise, wie wir sie sehen.<\/span><\/p>\n<h3><a href=\"https:\/\/kulturundgeschlecht.blogs.ruhr-uni-bochum.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Rolf_Shnayien_Die-Abschaffung-der-Netzneutralita\u0308t.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Die Abschaffung der Netzneutralit\u00e4t, oder: Die Kolonialisierung digitaler R\u00e4ume<\/a><\/h3>\n<h4><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"color: #808080;\">Carolin Rolf, Mary Shnayien<\/span><\/span><\/h4>\n<p><span style=\"color: #808080;\">Mit der Abschaffung der Netzneutralit\u00e4t in den USA im Dezember 2017 wurden in der internationalen Debatte Interessenskonflikte bez\u00fcglich der Regulierung des Internets f\u00fcr eine breitere \u00d6ffentlichkeit sichtbar. Der Artikel gibt eine Einf\u00fchrung in die technischen Grundprinzipien des Internets und die Voraussetzungen von Netzneutralit\u00e4t und diskutiert auf dieser Basis verschiedene aktivistische Positionen anhand der Beispiele von queerem Aktivismus in den USA und dem Kampf f\u00fcr ein netzneutrales Internet in Indien, der unter dem Begriff des digitalen Kolonialismus gef\u00fchrt wird.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<h4>&nbsp;<\/h4>\n<h4>&nbsp;<\/h4>\n<div class=\"twoclick_social_bookmarks_post_641 social_share_privacy clearfix 1.6.4 locale-de_DE sprite-de_DE\"><\/div><div class=\"twoclick-js\"><script type=\"text\/javascript\">\/* <![CDATA[ *\/\njQuery(document).ready(function($){if($('.twoclick_social_bookmarks_post_641')){$('.twoclick_social_bookmarks_post_641').socialSharePrivacy({\"services\":{\"facebook\":{\"status\":\"on\",\"txt_info\":\"2 Klicks f\\u00fcr mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie k\\u00f6nnen Ihre Empfehlung an Facebook senden. 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